Morgens mit den sympatischen Lehrerinnen der Montisorischule von Dietramszell gefrühstückt. Anschließend kam der Sohn einer Lehrerin vorbei. Mit seinem Fachwissen als Maschinen- & Fahrzeugbauer und der gut ausgestatteten "Wergzeugscheune" der anderen Lehrerin gelang es uns gemeinsam die Ersatzdeichsel mit einem Holzstiel innerlich zu verstärken und zudem ganz in die Führung einzubringen. Dafür waren alle fleißig am schleifen, feilen, sägen, bohren, rütteln, schrauben und schwitzen.
Die Ersatzdeichsel war also verstärkt und fest verschraubt, dennoch würde sie keinesfalls bis nach Sizilien halten. Der Fahrzeugbauer gab eine Prognose ab an welcher Stelle die verstärkte Deichsel nun brechen würde. Es musste also noch eine Stahldeichsel her. Die Lehrerinnen klopften ihre Kontakte ab und tatsächlich wollte ein guter Bekannter bis zum nächsten Morgen ein 28er Stahlrohr auftreiben und nach Vorbild der Deichsel zurechtbiegen.
Bis dahin war warten angesagt, wir nutzten die Zeit jedoch sinnvoll, indem wir unser Sizilienprojekt besprachen. Die Lehrerinnen wollten für ein Jahr mit Jugendlichen nach Sizilien um auf unserem Bauernhof zu arbeiten und fürs Leben zu lernen.
Auch ein Mittagsschläfchen erwies sich als sinnvoll, ging ich anschließend gestärkt in den Tag, konnte im Wagen ein paar Dinge ordnen, und die Gunst der vorhandenen Elektrizität nutzen um E-Mails zu beantworten und das Abenteuer-Tagebuch zu führen.
Ich war schon gespannt ob die Stahldeichsel tatsächlich bereits am nächsten Morgen fertig sein würde.






